Wie wirkt Magnetschmuck?
Magnetfelder, die durch den Magnetschmuck erzeugt werden und auf den Körper wirken - was passiert da eigentlich? Wie wirkt Magnetschmuck? Magnete wirken auf ihre Umgebung, dieser physikalische Fakt ist u.a. durch die Maxwellschen Gesetze und das Prinzip der Lorentzkraft nachgewiesen. Die Magnetfeldtherapie ist eine anerkannte Methode der Schulmedizin. Beim Magnetschmuck geht es auch um eine Beeinflussung des Menschen mit positiven Auswirkungen. Als esoterischer Ansatz sollen so körperliche Energien insgesamt positiv balanciert werden, um Schmerzen und psychische Verstimmungen zu lindern. Es gibt auch den Ansatz, Magnetschmuck, insbesondere Magnetarmbänder zur gezielten Behandlung schmerzender Stellen bzw. Akupunkturpunkten zu benutzen, den Magneten also genau dort aufzulegen und so eine direkte "molekulare Massage" in den Zellen zu erzeugen. Biologisch sollen die Magnete die Blutkörperchen verändern, indem die roten Hämoglobin-Eisenmoleküle im Blut angezogen werden. So wird die Sauerstoffversorgung im Blut gesteigert, die Blutgefäße erweitert, der PH-Wert alkalischer und der Stoffwechsel aktiviert. Das wiederum führt zu schnellerer Neubildung von Zellen und besserer Wundheilung, Zellgifte werden schneller entsorgt und Verkrampfungen gelöst. Diese Wirkungen sind jedoch vom Laien wenig steuerbar und wissenschaftlich nicht bewiesen, obwohl durch einige kleinere Studien gestützt. Wichtig ist es, den Magnetschmuck nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung anzusehen. Denn genauso wahrscheinlich ist ein reiner Placebo-Effekt, bei dem der Glaube die Berge verschiebt. Wenn also die Kopfschmerzen z.B. weniger werden, weil die Person selbst von ihrer Heilung überzeugt ist, kann immer noch eine ernstere Krankheit dahinterstecken, die mit anderen Methoden behandelt werden müsste. Dabei ist ein generell besseres Gefühl beim Träger natürlich trotzdem ein nicht zu verachtender Effekt - egal woher dieser nun biologisch kommt!
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Der Artikel Wie wirkt Magnetschmuck? in der Kategorie Gesundheit, wurde am 17.02.2009 um 19:24 Uhr geschrieben und vom Autor Andreas Mettler presse
mettlerweb.de verfasst.
