Tee trinken

Nach der tradiotionellen indischen Norm bereitet man Tee in einer mit heißem Wasser angewärmten Teekanne zu, nimmt pro Tasse einen TL Teeblätter, übergießt diese mit kochendem Wasser und gießt den Tee nach fünf min. in eine zweite Kanne. Teeliebhaber raten an, den Tee nur zwei min. ziehen zu lassen, weil nach Ablauf dieser Zeit die in den Teeblättern beinhalteten Gerbstoffe frei werden, die den anregenden Effekt des Purin-Alkaloids im Tee mindern. Tee kann man je nach Geschmack mit fettarmer Milch, Kandiszucker, Zitrone, oder Weinbrand trinken. Die Behauptung, in Teebeuteln sei Tee schlechterer Qualität, ist falsch. In den Teebeuteln sind nur Teeblätter verarbeitet ohne Stängel. Wer ein Tee-Ei benutzt, sollte jenes maximal bis zur Mitte füllen. Durch das Überschütten mit warmen Wasser quillen die Teebestandteile auf und nehmen an Fülle zu. Die Teeblätter brauchen zu der Entfaltung Platz. Das Aroma des Teeaufgusses ist von der Güteklasse abhängig. Die erstklassigste Tee-Qualität bekommt man durch die so genannten Augen und die zartesten Blätter der Pflanze. Wenn die Teeblätter abgeerntet wurden, müssen diese erst einmal welken, später werden sie gerollt, fermentiert und getrocknet. Einige Teesorten werden jedoch nicht fermentiert sondern gedünstet. Gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, die vor Krankheiten schützen sollen, bleiben erhalten. Der gesundheitsfördernste Aufguss allgemein soll der Jiaogulan Tee sein, welcher ebenfalls "Pflanze des Lebens" heißt, weder Teei noch Koffein enthält, dennoch belebend ist und eine vorteilhafte Wirkung auf die Gesundheit von Menschen hat. Das Grün der zügig wachsenden, durchschnittlich sechs m langen Staude, die zu den Magnoliophyta gehört, werden in der Japanischen Medizin als Heilmittel benutzt. Die Jiaogulanpflanze gehört in den europäischen Ländern nicht zu den Arzneimitteln, sondern ist ein Nahrungsergänzungsmittel. In Amerika wird jener etwas zuckerig mundende Aufguss, auch als "Anti-Aging-Tee" bezeichnet, schon eine ganze Zeit lang getrunken, in Europa ist er eher exotisch. Ein Tee der ganz außergewöhnlichen Klasse ist Reishi, ein Pilz, dessen therapeutische Wirkung unser Immunsystem, die Nieren und den Stoffwechsel günstig beeinflusst. Der Vietnamesische Begriff Ling Zhi bedeutet "Unsterblichkeitspilz" oder auch "Zweitausend-Jahrzehnte-Pilz". Bei dem Tee werden schmal zertrennte, getrocknete Scheibchen benutzt, die über 24 Std in eiskaltem Wasser aufquellen sollten. Schließlich wird das Wasser mit den Pilzstücken erhitzt und zehn min. gekocht und durch ein Sieb abgeschüttet. Die Jiaogulanpflanze schmeckt etwas bitter und kann mit Süssstoff oder Kandiszucker genossen werden.


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Der Artikel Tee trinken in der Kategorie Gesundheit, wurde am 13.02.2009 um 22:15 Uhr geschrieben und vom Autor Karl Krueger karl.krueger75web.de verfasst.