SAMBA – eine Brücke zwischen zwei Welten
Linux und Windows sind zwei Betriebssysteme, die sich voneinander wie Tag und Nacht unterscheiden mögen, dennoch ist es machbar, dass beide in einem Netzwerk einwandfrei miteinander kommunizieren können. Dieses friedvolle Miteinander wird wird dadurch ermöglicht, dass ein Samba-Server bzw. ein Samba-Client eingesetzt wird, je nachdem ob es der Linux-Computer ist, der auf Windows-Freigaben Zugriff erhalten soll oder umgekehrt.
Bei den meisten modernen Linux-Distributionen gehört das umfangreiche Samba-Paket mit zum Lieferumfang. Allerdings muss es eventuell manuell nachinstalliert werden. Verwendet man Novell Suse Linux, so lässt sich dies komfortabel mit dem Administrationsprogramm YaST durchführen. Ist Samba einmal auf dem Rechner installiert, muss zunächst die Konfiguration erfolgen. Diese wird in der Datei „/etc/smb.conf“ vorgenommen. Dabei kann die Bearbeitung von „smb.conf“ mit beliebigen Texteditor durchgeführt werden, etwa „vi“ oder „kate“. Diese Konfigurationsdatei ist in Sektionen unterteilt, deren Namen in eckigen Klammern stehen, wobei dem jeweiligen Name die dazugehörigen Parameter folgen. Diese gelten so lange für die darüber aufgeführte Sektion, bis eine weitere Sektion beginnt, die wiederum mit eckigen Klammern versehen sein muss. Dabei existieren zum einen allgemeine Sektionen sowie die drei speziellen Sektionen „global“, „homes“ und „printers“. Eine gute Hilfestellung zu den einzelnen Konfigurationsoptionen bieten beispielsweise die Manpages für Samba. Interessenten, die sich jedoch nicht allein auf die Dokumentation verlassen wollen, bietet sich zudem die Möglichkeit, an einem speziellen Seminar teilzunehmen, u.a. hier - Seminar: Novell Suse Linux .
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Der Artikel SAMBA – eine Brücke zwischen zwei Welten in der Kategorie Computer, wurde am 15.08.2008 um 00:34 Uhr geschrieben und vom Autor Gisela Bsdok ellab
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