Religionsunterricht an Deutschlands Schulen

 

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen evangelischem und katholischem Religionsunterricht. Vielerorts wird aber ökumenisch unterrichtet. Wer nicht am Religionsunterricht teilnehmen darf, der sollte laut Schulgesetzt Ethikunterricht als Ersatz erhalten.

Im Religionsunterricht, an dem auch Kinder anderer Religionen teilnehmen können, stehen unter anderem zunächst einmal Themen auf dem Plan, die die eigene Person sowie das Soziale Miteinander behandeln. Hier ist eine enge Verbindung mit dem Sachunterricht festzustellen.

Natürlich dürfen auch die biblischen Geschichten nicht fehlen. In den ersten Klassen werden vorwiegend Geschichten aus dem Alten Testament vorgestellt wie die Noah-Geschichte oder Josef und seine Brüder. In den beiden letzten Klassen folgen eher Geschichte aus dem Neuen Testament wie Gleichnisse oder das Leben Jesu. Die Moses-Geschichte mit den 10 Geboten bietet sich für die 3. oder 4. Klasse Religion an.

Die eigene Gemeinde sowie die Kirche als Institution und als Gebäude werden von den Kindern besucht und kennen gelernt. Im Religionsunterricht wird ebenfalls über andere Religionen wie den Islam oder das Judentum gesprochen. Wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, so findet ein Besuch in einer Moschee oder einer Synagoge statt.

Streit, Krieg und Frieden sind ebenso Themen wie Kinder in der Dritten Welt. Das „Vaterunser“ als Gebet steht auf dem Lehrplan, wie auch generell das Beten ein Thema ist. Die Schöpfungsgeschichte, die Begegnung mit dem Tod und die einzelnen kirchlichen Feiertage wie St. Martin, Nikolaus etc. sind weitere Themen des Religionsunterrichts.


Mehr zu Religionsunterricht an Deutschlands Schulen

Der Artikel Religionsunterricht an Deutschlands Schulen in der Kategorie Bildung, wurde am 23.02.2009 um 12:23 Uhr geschrieben und vom Autor Brigit Steigerwald steigerwaldwomen-at-work.org verfasst.