Religionen im Wandel der Zeit

Die Religion hat sich immer dort niedergelassen, wo Menschen sich niedergelassen haben. Zuerst waren es die Stammesreligionen, mit denen sich der Mensch die für ihn unerklärlichen Dinge versucht hat zu erklären. Einige der Weltreligionen sind aus ihnen hervorgegangen. Mit den Verkehrswegen haben sie sich verbreitet. Die antike Seidenstrasse etwa hat dazu beigetragen, dass sich der Islam nach Westen ausdehnen konnte und das Christentum nach Osten.

Doch welche Religionen zählt man heute zu den Weltreligionen? Das Christentum ist die nach Anhängerschaft größte Religion. Innerhalb des Christentums gibt es allerdings verschiedene Konfessionen und Glaubensrichtungen. Das Judentum ist wie das Christentum eine monotheistische Religion. Auch der Islam kennt nur einen Gott: Allah. Anders der Hinduismus. Dort gibt es eine unendliche Vielzahl von Gottheiten. Ganz ohne Gott kommt der Buddhismus aus. Ein gläubiger Buddhist strebt nach dem Vergehen im Nirwana, im Nichts.

Der Puls einer jeden Religion ist die Gemeinschaft der Familie. Gerade in den Familien wird der jeweilige Glaube weitergegeben und gelebt. So ist es nicht verwunderlich, dass alle Weltreligionen besondere Bräuche und Glaubensrituale für die Familien vorhalten.

In der heutigen Zeit haben es die Religionen – jedenfalls in der westlichen Welt – jedoch immer schwerer, die Familien von sich zu überzeugen.  Es gelingt ihnen nicht immer, den Blick der Menschen nach innen zu lenken.

 


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Der Artikel Religionen im Wandel der Zeit in der Kategorie Familie, wurde am 09.11.2008 um 19:32 Uhr geschrieben und vom Autor Alexandra Maier alexandramaier1gmx.net verfasst.