Mobiles Breitband
Schnelle Breitbandverbindungen in Form von DSL gehören heute im Heimbereich zum Standard. Doch wie sieht es im mobilen Bereich aus? Schließlich werden inzwischen deutlich mehr Notebook-Computer als Desktop-Rechner gekauft. Zählt man noch die modernen Mobiltelefone und PDA's hinzu, ergibt sich ein gewaltiges Marktpotential für mobile Breitband-Verbindungen.
Schnelles Surfen, umfangreiche Up- und Downloads , Empfang und Versand von eMails, Online-Spiele , Chats im Internet und mehr - all dies möchten die Anwender mittlerweile nicht nur am heimischen DSL-Anschluß nutzen können, sondern zunehmend auch unterwegs, z.B. im Café, im Hotel oder auf der grünen Wiese.
Die Mobilfunk-Betreiber haben auf diesen Trend reagiert und bieten schon seit geraumer Zeit mit UMTS schnelle mobile Datenverbindungen an. Doch erst seit der Einführung des Datenbeschleunigers HSDPA lassen sich auch im mobilen Bereich Downlink-Raten von max. 7,2 Mbit/s erzielen. Damit wird mobiles Breitband zum ernsthaften Konkurrenten für DSL, auch wenn die theoretisch möglichen Geschwindigkeiten in der Praxis (noch) selten erreicht werden. Einer Studie aus Großbritannien zufolge liegt der Anteil des mobilen Breitbands in einigen europäischen Staaten bereits jetzt bei ca. 20% der vorhandenen Internet-Zugänge, für 2013 prognostiziert man europaweit sogar 47%.
Selbstverständlich muß auch die Hardware den mobilen Breitband-Modus unterstützen. Einige Hersteller liefern bereits Notebooks, die ein mobiles Breitband-Modem direkt eingebaut haben. Hier müssen nur noch die freigeschaltete SIM-Karte eingesetzt und die Anwendungs-Software installiert werden.
Darüber hinaus bieten die Mobilfunk-Betreiber zu ihren Verträgen externe Breitband-Modems in Form von Datenkarten und USB-Adaptern an. Inzwischen existieren am Markt auch Mobiltelefone mit integriertem Breitband-Modem, diese lassen sich dann per USB oder Bluetooth mit dem Notebook koppeln und ermöglichen auf diese Weise den schnellen Zugang zum Internet.
Wenn die technischen Voraussetzungen im Mobilfunk-Netz und auf der Hardware-Seite erfüllt sind, dann fehlt nur noch der richtige Tarif. Das Angebot reicht von zeit- über volumenabhängigen Tarifen bis hin zu Handy Flatrates. Die Verträge haben meist Laufzeiten von 24 Monaten und beinhalten auch vergünstigte Hardware. Manche Händler bieten sogar Notebook Bundles an, hier erhält der Kunde zum Mobilfunk-Vertrag ein Notebook zum subventionierten Preis.
Ein Blick ins Kleingedruckte sei aber dringend empfohlen. Dort entpuppt sich manche vermeintliche Flatrate als Volumentarif mit einem monatlichen Limit von z.B. 5 GB, darüber hinaus drohen dann entweder zusätzliche Kosten oder eine drastische Reduzierung der Geschwindigkeit.
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Der Artikel Mobiles Breitband in der Kategorie Internet, wurde am 25.10.2008 um 22:21 Uhr geschrieben und vom Autor Torsten Heinsius c.heinsius
seoh.de verfasst.
