Handkaffeemühlen
Eine Kaffeemühle ist, wie der Name schon sagt, zum Mahlen von Kaffeebohnen gedacht. Früher gab es keine andere Möglichkeit, um an das begehrte Pulver zu kommen, weil es keine Vakuumierungstechniken gab. Und auch heute noch bevorzugen Kaffeeliebhaber den ganz frisch gemahlenen Kaffee, da die Vakuumverpackungen das Aroma des Kaffees nicht halten können und dadurch ein großer Teil des berühmten Dufts und auch Geschmacks entweicht. Denn wird der Kaffee ganz frisch geröstet und dann erst gemahlen ist er am aromareichsten. Außerdem muss der Kaffee je nach Zubereitungsart auch unterschiedlich fein gemahlen werden, für Espresso sehr fein, für French Press grober.
Bevor die Haushalte elektrifiziert wurden, gab es nur die kurbelgetriebenen Kegelmühlen. Bei ihnen fallen die Bohnen auf ein kegelstumpfförmiges Mahlwerk und danach weiter in einen Auffangbehälter. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch heute noch die besten elektrischen Handkaffeemühlen. Denn dank ihrer niedrigen Umdrehungszahl und des robusten Mahlwerks können auch größere Mengen an Bohnen gemahlen werden, ohne dass das Mahlwerk sich erhitzt und damit das Aroma verfälscht.
Propeller-, Scheiben- und Flachmühlen schneiden oder zerschlagen das Mahlgut eher, denn dass es gemahlen wird, auch verschleißen diese Mühlen sehr schnell, erhitzen das Kaffeemehl unnötig und zerstören so das Aroma der Bohnen. Außerdem werden die Bohnen ungleichmäßig zerkleinert. Um den berühmten Espresso zu Hause zu zubereiten, gibt es auch kleine Haushalts-Kaffeemühlen, die auch nach dem Kegelprinzip funktionieren, aber ein feineres Mahlwerk haben.
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Der Artikel Handkaffeemühlen in der Kategorie Allgemein, wurde am 12.11.2008 um 12:07 Uhr geschrieben und vom Autor Josef Bucher sebutec
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