Die Schröpfen-Ausbildung: Ausleitungsverfahren aus der Antike heute aktueller denn je

Das Schröpfen ist wieder in aller Munde – und zwar aus gutem Grund. Die positiven Auswirkungen dieses traditionellen Ausleitungsverfahrens sind zwar wissenschaftlich nicht belegt, jedoch schwören immer mehr Menschen auf diese Heilmethode. Eine Schröpfen-Ausbildung kann Ihnen in der heutigen Zeit, wo alternative Heilbehandlungen und die Eigenverantwortung des Einzelnen immer mehr an Bedeutung gewinnen, deshalb durchaus neue berufliche Möglichkeiten eröffnen. Gerade Behandlungsfelder wie Migräne, Rheuma und Probleme mit den Bandscheiben sind hochaktuell. Doch wie können Sie die nötigen Kenntnisse erwerben?

 

Eine Schröpfen-Ausbildung ist oft Teil einer ganzheitlichen medizinischen Ausbildung in Naturheilkunde. Ursprünglich stammt das Schröpfen sowohl aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), wurde aber ebenso bei den alten Ägyptern und Griechen praktiziert. Bei einer fundierten TCM-Ausbildung ist das Schröpfen wichtiger Teil einer Viererkombination aus Akupunktur, Tuina-Massage und chinesischer Kräutermedizin.

Oft wird die Schröpfenausbildung im auch einzeln als Weiterbildung bei einer Heilpraktikerschule angeboten. Diese einfache Ausbildung in Schröpfen und Ausleitungsverfahren ist für jeden Heilpraktiker extrem hilfreich. Neben dem Schröpfen, das viele Giftstoffe aus dem Körper ausleiten kann, selbst jene, die von alleine schon nicht mehr abgebaut werden können, werden auch die Technik des Baunscheidtierens und die Blutegeltherapie gelehrt. Alle Ausleitungsverfahren haben es gemein, dass Sie eine sofortige sehr wohltuende Wirkung haben, ganz so, als ob man in einem überhitzten Raum plötzlich ein Fenster öffnet.


Des weiteren ist das Schröpfen eine sehr schnell erlernbare und einfach anzuwendende Methode. Im Gegensatz zu der verwandten Moxa-Therapie (Moxibustion) und dem trockenen (unblutigen) Schröpfen handelt es sich beim blutigen Schröpfen um eine invasive Methode. Deshalb lässt sich diese Form des Schröpfens recht hoch abrechnen. In England (wo die chinesische Medizin viel besser entwickelt ist als in Deutschland) sind sogar Preise bis zu 90 Euro für eine einzelne Schröpfen-Behandlung gängig. Diese Methode bietet sowohl große Vorteile für den Patienten als auch für den Behandler.

                                                                       

Sollten Sie nun neugierig geworden sein und sich entweder für eine Schröpfen-Ausbildung oder eine Behandlung mit diesem traditionellen Ausleitungsverfahren interessieren, helfen Ihnen Heilpraktikerschulen bestimmt gerne dabei, einen Therapeuten oder ein geeignetes Seminar zu finden. Auch können Sie selbst im Internet, z. B. unter Stichwörtern wie Heilpraktiker-Fortbildung in Ausleitungsverfahren fündig werden.


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Der Artikel Die Schröpfen-Ausbildung: Ausleitungsverfahren aus der Antike heute aktueller denn je in der Kategorie Gesundheit, wurde am 10.11.2008 um 20:56 Uhr geschrieben und vom Autor Hauke Wagner haukewagnerkataklick.de verfasst.